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Warum Bio???
Eine Antwort
Lausitz
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Zahl der Lehrlinge in der Landwirtschaft konstant auf hohem Niveau
Sachsen
18. Dezember 2003 -PM-

„Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe verdient ein dickes Lob“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath in Dresden. In der Landwirtschaft gäbe es im Gegensatz zu anderen Branchen keinen Abwärtstrend. Bei Berufen wie zum Beispiel dem Tierwirt, würde die Kurve sogar leicht nach oben gehen. Gerade in den ländlichen Regionen, wo die Landwirtschaft der größte Arbeitgeber sei, wiege dieses Engagement doppelt.

Knapp 1.700 Jugendliche haben auch in diesem Jahr eine Ausbildung in der Landwirtschaft begonnen. Die Chancen, im Anschluss an die Lehre eine feste Anstellung zu bekommen, sind gut. Der Bedarf an Fachleuten wird aufgrund der derzeitigen Altersstruktur in den Betrieben weiter wachsen. In einigen Jahren werde es sogar ein Tauziehen um gutes Personal geben, befürchtet der Minister. Er rät deshalb jedem Landwirt, weiter in die Ausbildung zu investieren.

Insgesamt lernen zur Zeit 5.001 junge Leute einen grünen Beruf. Zahlenmäßig an der Spitze steht der Beruf des Gärtners, 1.353 Lehrlinge hat die Branche, 454 davon haben im Spätsommer diesen Jahres mit ihrer Lehre angefangen. 913 Jugendliche erlernen den Beruf eines Landwirtes, darunter sind 283 „Neue“. 810 Plätze gibt es für den Hauswirtschaftstechnischen Helfer und 633 Ausbildungsstellen für den Gartenbaufachwerker. 441 Jugendliche lassen sich zum Tier- und 189 zum Forstwirt ausbilden. Weitere Berufe sind Hauswirtschafter (296), Landwirtschaftsfachwerker (103), Pferdewirt (146), Fischwirt (31), Molkereifachmann (60), Milchwirtschaftlicher Laborant (18) sowie Winzer (7) und Revierjäger (1).
Als betriebliche Ausbildungsstätte im land- und hauswirtschaftlichen Bereich sind über 1.600 Unternehmen anerkannt. Für weitere 63 Betriebe konnte in diesem Jahr das Anerkennungsverfahren abgeschlossen werden.

Gefordert ist für alle Berufe, außer den Fachwerkern und den Hauswirtschaftstechnischen Helfern, ein Haupt- oder besser Realschulabschluss. Vorausgesetzt werden - neben Naturverbundenheit und Tierliebe - auch Kenntnisse im naturwissenschaftlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Denn, ob im Labor, auf dem Feld oder im Stall – das Spektrum der Arbeiten ist umfangreich. Ein gewisses Maß an Idealismus und Courage sollte, laut Landwirtschaftsministerium, mitgebracht werden. Ungewöhnliche Arbeitszeiten und Zupacken bei Wind und Wetter gehören trotz aller Modernisierungen dazu.

Interessenten für einen Ausbildungsberuf in der Land- und Forstwirtschaft können sich an das für ihre Region zuständige Amt für Landwirtschaft oder an das Regierungspräsidium in Chemnitz, Abt. Landwirtschaft, Tel.: 0371/532 1800 wenden.

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