BioBlatt * Das Bio- Magazin von FAKTuell®  * Öko???  Logisch!!!

Rubriken
Home / Start
News
Bücher
Editorial
.
Gesundheit
Hintergrund
Essen & Trinken
.
Politik
Landwirtschaft
Technik & Umwelt
.

ketario * Das LC-Forum:

Ketario.de - Das Forum für LowCarb-Ernährung

Suchen:
Profi-Suche
Kontakt:
Redaktion
AGB & Impressum
Impressum
Link-AGB
.
Definition:
bio..., Bio... |griech.|
leben(s)... / Leben(s)
Biologie |griech.|
Wissenschaft von den Lebewesen.
Ökologie |griech.|
Lehre von den Beziehungen der Lebewesen zu ihrer Umwelt.
.
Warum Bio???
Eine Antwort
Lausitz
Bilder der Region
FAKTuell Bio-News * Gesundheit * Juni 2004
Rubrik-Redakteurin: Anne Schlesinger



Pille ganz vorn -
jede dritte Frau zwischen 15 und 49 Jahren nutzt sie zur Verhütung. Laut einer Untersuchung von mehr als 12.000 Frauen in fünf europäischen Ländern, die im Fachjournal The European Journal of Contraception and Reproductive Health Care veröffentlicht wurde, liegt die Pille in Frankreich und Großbritannien ebenfalls vorn. In Italien und Spanien ist es das Kondom.
Insgesamt nahmen etwa 30 Prozent der Befragten die Pille, rund 20 Prozent der Paare benutzten Kondome. Elf Prozent hatten sich für eine Sterilisierung des Mannes oder Frau entschieden, das waren vor allem die Briten.

***
Migräne im Schulalter -
60 Prozent der Migräne-Patienten hatten ihre ersten Anfälle bereits im Kindesalter. Das wurde am Rande des 26. Migräne-Symposiums in Frankfurt bekannt. Doch behandelt würden die meisten erst, wenn sie als Berufstätige beeinträchtigt seien. Die Situation für Migränepatienten habe sich seit der jüngsten Gesundheitsreform verschlechtert.
Viele gute Medikamente zur Vorbeugung seien seither nicht mehr verschreibungsfähig - in der Apotheke greife der Patient dann zu billigeren Schmerzmitteln statt eine teuere Prophylaxe selbst zu bezahlen.

***
Risiko Nahrungsergänzungsmittel -
knapp zehn Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Athen haben Experten der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA vor den Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln gewarnt. Deren Gebrauch könne zu positiven Dopingtests führen. Es bestehe ein deutliches Dopingrisiko, das allzu oft verheerende Konsequenzen für die Athleten hat.
Für zahlreiche positive Tests in den vergangenen Jahren, vor allem im Zusammenhang mit dem anabolen Steroid Nandrolon, hätten die erwischten Athleten Nahrungsergänzungsmittel verantwortlich gemacht. Diese Stoffe seien falsch deklariert oder mit Spuren von verbotenen Substanzen verunreinigt gewesen.

***
Muskelpaket erweckt Hoffnungen -
ein vierjähriger muskelbepackter Junge in Berlin hat unter Medizinern Aufmerksamkeit und Hoffnung erweckt. Er ist der erste dokumentierte Fall, der durch zwei Kopien eines mutierten Gens mit bereits gut ausgebildeter Bein- und Armmuskulatur auf die Welt kam. 
Labormäuse mit der genetischen Besonderheit des Berliner Jungen sind als Mighty Mice bekannt. Nun wollen Forscher anhand des Jungen Therapien gegen Muskelschwund entwickeln, der etwa bei Mangelversorgung der Muskeln oder bei Krebs entstehen kann. Andere Experten sagen einen Einsatz des Wissens beim Hochleistungssport voraus. Bei dem Jungen ist durch eine Mutation der Eiweißstoff Myostatin ausgeschaltet.

***
Start in Sachsen -
die AOK Sachsen-Anhalt und die Ärzte beginnen ab 1. Juli das erste landesweite Hausarztprogramm. Ziel: Mehr Qualität in der medizinischen Versorgung, mehr Service und weniger Bürokratie mit der Praxisgebühr für die Patienten. Beteiligen können sich Hausärzte in Sachsen-Anhalt sowie alle AOK-Versicherten ab Vollendung des 18. Lebensjahres.
Für die AOK-Mitglieder hat die Teilnahme an der hausarztzentrierten Versorgung neben der Qualitätssteigerung in der medizinischen Behandlung weitere Vorteile wie etwa kürzere Wartezeiten in der Praxis sowie die Hilfe bei der Terminvereinbarung mit Fachärzten.

***
Fettabsaugen verbessert Gesundheit nicht -
das Absaugen von Fettpölsterchen hilft zwar dem Aussehen, nicht aber der Gesundheit. Laut einer US-Studie haben Frauen nach einem Fettverlust von knapp zehn Kilo durch die so genannte Liposuktion das gleiche Risiko für Herzprobleme und Diabetes wie zuvor. Der Grund dafür sei, dass der chirurgische Eingriff nur
die Fettzellen unter der Haut beseitige, nicht aber die tiefer im Körper und in den Organen sitzenden.

***
Anabolikahandel bestraft -
wegen Handels mit Dopingmitteln in großem Stil ist ein 36jähriger vom Landgericht Nürnberg-Fürth zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann hatte 1.100 Kilo nachgemachter Anabolika aus einem tschechischen Labor umgepackt, mit gefälschten Aufklebern deutscher Pharmakonzerne versehen und an Zwischenhändler und Endverbraucher versandt.
Mit dem Honorar von 1.000 Euro pro Monat und den Spesen, die er von seinen Hintermännern erhalten hatte, finanzierte er 15 Monate lang seinen Lebensunterhalt. Bei der Festnahme vor einem Jahr fanden die Beamten in seiner Wohnung 25.000 Euro aus dem Handel mit den Dopingmitteln.

***
Anstieg in Deutschland -

immer mehr Menschen erkranken an dem Non-Hodgkin-Lymphom oder auch Lymphdrüsenkrebs. Unter den zum Tode führenden bösartigen Erkrankungen nimmt es die fünfte Stelle ein. Von den besonders aggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen ist das großzellige diffuse B-Zell-Lymphom die häufigste Unterart. Unbehandelt führt es innerhalb weniger Monate zum Tode.

***
Obstverzehr senkt Lungenkrebsrisiko -
ein halbes Kilo Obst am Tag kann das Risiko einer Lungenkrebserkrankung deutlich senken. Das geht aus der größten europäischen Studie zum Zusammenhang von Lebenswandel, Ernährung und Krankheiten (EPIC) hervor, für die seit 1992 rund 500.000 Menschen befragt wurden.
Die Probanden wurden je nach Höhe ihres Obst- und Gemüseverzehrs in fünf Gruppen eingeteilt. Die Teilnehmer aus der Gruppe mit dem höchsten Obstverzehr von etwa 500 Gramm pro Tag hätten dabei ein um 40 Prozent geringeres Risiko einer Lungenkrebserkrankung gezeigt als jene mit dem geringsten Konsum. Als niedrigster Konsum galten weniger als 70 Gramm Obst pro Tag. Am stärksten habe sich der Zusammenhang zwischen Obstverzehr und Lungenkrebs bei Rauchern und bei Nordeuropäern gezeigt, bei denen Obst aus klimatischen Gründen weniger verbreitet ist. Mit steigendem Gemüseverzehr sank das Lungenkrebsrisiko nicht bei allen Probanden, jedoch bei Rauchern. Von den insgesamt 500.000 Probanden erkrankten laut DKFZ 1.074 an Lungenkrebs, 860 von ihnen wurden für die Studie berücksichtigt.

***
Gefahr durch Qualm -
Babys und Kleinkinder sind durch passives Rauchen besonders gefährdet. Weil sie im Vergleich zu Größeren etwa zwei- bis dreimal so viel ein- und ausatmen, nehmen sie mehr Schadstoffe aus der Luft auf, so der Suchtbeauftragte des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Wolf-Rüdiger Horn, in der Zeitschrift VITAL.
Nach den Erkenntnissen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg riskieren Schwangere, die auf ihre Zigaretten nicht verzichten wollen, sogar das Leben ihres passiv mitrauchenden Kindes. Das Risiko eines plötzlichen Kindstods erhöht sich in den ersten neun Monaten um das 8- bis 16fache, wenn die Schwangere stark geraucht hat.

***
Schutz vor Augenkrankheit -
wer Früchte isst beugt offenbar der Macula-Degneration vor.
Diese Augenkrankheit tritt meist nach dem 65. Lebensjahr auf und führt zur Erblindung.
Die Zahl der Krankheitsfälle ist während einer Studie um ein Drittel gesunken, bei denen, die mindestens drei Früchte pro Tag aßen. In der Studie wurden 77.000 Krankenschwestern und weitere 41.000 Teilnehmer in den USA über einen Zeitraum von 12 bis 18 Jahren beobachtet. Die Forscher vermuten, dass die antioxidativen Vitamie und Karotinoide sowie Pflanzenfasern, Flavanoide, Folsäure und Kalium die Besserung bewirken.

***
Blockade gegen Asthma -
die Novartis-Stiftung hat an Dr. Katja Beier von der Berliner Charité ein Stipendium zur Erforschung einer neuen Therapie gegen das allergische Asthma vergeben. Das allergische Asthma gilt inzwischen als häufigste Erkrankung bei Kindern. Derzeit sind vier Mio Deutsche insgesamt betroffen.
Mit einem neuen Ansatz soll jetzt Asthma bekämpft werden. Dabei spielt ein Molekül namens ICOS eine große Rolle, das den Entzündungsprozess in der Lunge und damit die Heilung einleitet. Es soll ausgeschaltet und damit die Asthmareaktionen unterbunden werden. Bei allergischem Asthma reagiert der Körper auf harmlose Stoffe als wären sie Feinde.

***
Genetisches Profil spielt Rolle -
Cholesterinsenker wirken nicht bei jedem Patienten gleich. Laut einer Studie der Harvard-Universität in Boston können bestimmte Erbgutvarianten den Effekt der Statine bremsen können. Die Studie ist in JAMA veröffentlicht.
Demnach haben Patienten mit zwei häufigen Erbgutvarianten 22 Prozent weniger Nutzen bei der Senkung des gesamten Cholesterins und 19 Prozent weniger beim Abbau des schlechten Cholesterins LDL.
Das Harvard-Team verglich DNA-Proben von 1.536 Patienten, die täglich 40 Milligramm des Lipidsenkers Pravastin einnahmen, mit dem Ergebnis ihrer Behandlung. Die Untersuchung konzentrierte sich auf Variationen in zehn Genen, die in die Cholesterinsynthese und den Statin-Stoffwechsel eingebunden sind.

***
Brustkrebs durch Jodmangel -
diese Theorie vertritt der Gynäkologe Pompilio Torremante aus Ochsenhausen bei Biberach. Hintergrund. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland, in Japan ist die Zahl der Patienten aber gering. Das - so die Vermutung - könne mit der Ernährung zusammenhängen.
Frauen mit einem Brustkrebs hätten häufig auch eine vergrößerte Schilddrüse, so Torremante. Für beides macht der Arzt den Jodmangel verantwortlich. Für die Schilddrüsenvergrößerung ist dies gesichertes medizinisches Wissen. Der Kropf (Struma) entsteht, weil die Zellen der Schilddrüse Wachstumsfaktoren (EGF und TGF-alpha) freisetzen, die dann die Schilddrüse vergrößern. Dr. Torremante glaubt, dass die gleichen Wachstumsfaktoren auch auf die Zellen der Brustdrüse wirken und einen Brustkrebs erzeugen können.
Außerdem sollen sie für die Entstehung der so genannten proliferativen Mastopathie verantwortlich sein. Diese gutartige Veränderung in der Brust würde sich unter einer Jod-Therapie bessern, schreibt Dr. Torremante unter Berufung auf eine randomisierte klinische Studie.
Bei Tieren lässt sich ein Brustkrebs durch die Wachstumshormone EGF und TGF-alpha auslösen. Auch gehört ein Antikörper gegen EGF zu den Medikamenten, die zur Zeit erfolgreich zur Behandlung des Brustkrebses eingesetzt werden (das Medikament Herceptin bindet an einen EGF-Rezeptor und verhindert so, dass der Wachstumsfaktoren EGF auf die Krebszelle einwirkt).

***
Hormone auf Rezept -
Frauenärzte in Deutschland verschreiben nach wie vor die umstrittenen Präparate. Das hat die AOK festgestellt. Die Zahl der verordneten Tagesdosen ist demnach im zweiten Halbjahr 2003 im Vergleich zum Vorjahreswert nur um knapp 20 Prozent zurück gegangen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft hatten im August und September 2003 deutlich vor den Risiken gewarnt.
Vom 1. November an müssen die Hersteller in ihren deutschen Produkt-informationen zudem klarer auf das Risiko von Brustkrebs, Herzinfarkten oder Schlaganfällen hinweisen als zuvor.
Nach WIDo-Untersuchung verschrieben die Ärzte im letzten Quartal 2002 knapp 207 Millionen Tagesdosen, im letzten Quartal 2003 waren es 166 Millionen. Die Warnungen beruhen vor allem auf eine Studie aus den USA vom Jahr 2002 und eine Studie in Großbritannien von 2003. In der US-Studie hatten Frauen, die eine Kombination aus Östrogen und Gestagen eingenommen hatten, zwar weniger Knochenbrüche und Darmtumore. Risiken wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose und Brustkrebs nahmen jedoch zu.

***
Handzeichen gegen Krebs -
unter diesem Motto startet kommenden Montag die "Europäische Woche gegen Leukämien und Lymphome". Dabei können sich Interessierte über die häufige, aber wenig bekannte Krebsart "Lymphom" informieren und als Zeichen ihrer Solidarität mit Krebspatienten ihr farbiges Handzeichen auf eine Leinwand setzen. Maligne Lymphome gehören in den westlichen Industrieländern zu den häufigsten Krebsarten. Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 15.000 Menschen an dieser Krebsart.
Nach Haut- und Lungenkrebs sind sie die Krebsart mit der schnellsten Wachstumsrate. In den USA hat sich die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 20 Jahren schätzungsweise verdreifacht.
Seit den siebziger Jahren haben vor allem Non-Hodgkin-Lymphome, die häufigste Art von Lymphomen, weltweit um 80 Prozent zugenommen.

***
Initiative zur Schlafgesundheit -
zum ersten Mal findet ab 16. Juni 2004 in Köln die "Woche des Schlafes" statt. Die MAP Medizin-Technologie GmbH informiert Ärzte und Patienten über die Risiken der obstruktiven Schlafapnoe, ihre Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Von obstruktiver Schlafapnoe spricht man, wenn lautes, unregelmäßiges Schnarchen durch Atemstillstände (Apnoen) von mehr als zehn Sekunden Dauer unterbrochen wird. Unter dem nächtlichen Sauerstoffmangel leiden besonders Gehirn und Herz. Schlaganfall und Herzinfarkt sind häufig die Folgen einer nicht diagnostizierten Schlafapnoe.

***
Kampf gegen Pfunde -

Verbraucherschutzministerin Renate Künast will neue Lebensmittel und neue Essgewohnheiten. Mit einer Kampagne will die Bundesregierung nicht nur über gesünderes Essen informieren, sondern auch Bildung, soziales Umfeld und Gerechtigkeit berücksichtigen. Das Kabinett hatte zuvor die Initiative beschlossen.
Wie viel Geld die Regierung dafür ausgibt, sagte Künast nicht. Jeder dritte Jugendliche und jedes fünfte Kind ist übergewichtig. Sieben bis acht Prozent von ihnen sind fettleibig.
Von den Erwachsenen seien deutlich mehr Männer als Frauen betroffen. Die Folgekosten beliefen sich auf mindestens 71 Milliarden Euro im Jahr. Künast sprach von einem Teufelskreis, der zu chronischen Erkrankungen führe. Dazu komme, dass sozial Schwache wenig Geld für gutes Essen hätten. In vielen Lebensmitteln und Gerichten seien zu viel Fett, Zucker und Kohlenhydrate. Gleichzeitig bewegten sich die Menschen immer weniger.
Unsere Empfehlungen:
Tipp: Wir haben das Fettsein dicke!
Forum zum Thema LC-Ernährung: Ketario

***
Beim Zähneziehen gescheitert -

ein britischer Zahnarzt hat in volltrunkenem Zustand vergeblich versucht, einer Patientin den Zahn zu ziehen und ist dafür suspendiert worden. Zeitungsberichten zufolge hatte er während der Mittagspause sechs Gläser Wein getrunken.
Er brauchte schon mehrere Anläufe, um ihr mit der Betäubungsspritze in die richtige Stelle im Gaumen zu stechen. Anschließend wartete der Doktor gar nicht erst ab, bis die Spritze wirkte, sondern machte sich sofort an den entzündeten Zahn. Dann fiel er auf die Patientin, die floh.

***
Bilanz zu Weltblutspendetag -

mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung können im Notfall nicht mit einer lebensrettenden Bluttransfusion rechnen. Darauf hat die Weltgesundgesundheitsorganisation WHO hingewiesen.
Von den weltweit rund 80 Millionen Blutspenden im Jahr kommen nur etwas über ein Drittel in den Entwicklungsländern zusammen. Als besonders vorbildlich stellte die WHO Südafrika heraus, wo auch die Hauptaktionen zum Weltblutspendetag am 14.6. starten. Dort gibt es ein Programm Club 25, in dem sich Jugendliche nach der Berufsausbildung verpflichten bis zum Alter von 25 Jahren 25 Mal Blut gespendet zu haben.
Laut WHO sind freiwillige und unbezahlte Blutspender die sichersten Spender. 20 Länder verfügen über keine Tests, um alles gespendete Blut auf HIV zu untersuchen, in 24 Ländern fehlten ausreichende Tests für Hepatitis B, in 37 für Hepatitis C und in 24 weiteren Länder für Syphilis.

***
Krank durch Mehrbelastungen -
die Mehrbelastungen von außertariflichen Mitarbeitern an ihren Arbeitsplätzen in der chemischen Industrie gefährden mittlerweile die Gesundheit.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von Werksärzten großer Unternehmen der Branche durch den Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA).
Alle Werksärzte haben den Zusammenhang zwischen Mehrbelastungen am Arbeitsplatz und Erkrankungen bestätigt. Die Mediziner weisen darauf hin, dass die Klagen der Mitarbeiter über Beschwerden im Zusammenhang mit diesen Mehrbelastungen deutlich zugenommen haben.
Durchschnittlich wird von einer Verdopplung in den letzten zwei Jahren ausgegangen. Als wahrscheinliche Gründe für Erkrankungen werden am häufigsten eine zu hohe Arbeitsbelastung, die ständigen Umorganisationen und die Angst um den eigenen Arbeitsplatz genannt. Sie führen vorrangig zu Bluthochdruck, Herz-Kreislaufstörungen, Depressionen und Schlafstörungen.

***
Chemikalien schädigen Gehirnentwicklung von Kindern -
das geht aus einer WWF-Studie hervor. Demnach beeinträchtigen synthetische chemische Substanzen die Intelligenz von Kindern.
Beobachtete Auswirkungen von chemischen Substanzen auf die Gehirnentwicklung von Kindern weltweit sind demnach eine geringere Gedächtnisleistung, verminderte visuelle Wahrnehmung, weniger entwickelte Bewegungsfähigkeit, sowie geringere Intelligenzquotienten. Zusätzlich steigt die Zahl von Störungen wie das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) und Autismus an und Chemikalien geraten mehr und mehr in Verdacht, auch hierbei eine Rolle zu spielen.
Ein Wissenschaftlergremium aus den USA hat geschätzt, dass 10 Prozent aller neurologischen Verhaltensstörungen vollständig oder teilweise von Chemikalien verursacht sind.

***
Reisestrumpf gegen Thrombose -
bei Langstreckenflügen in engen Sitzreihen steigt die Thrombosegefahr durch die Unbeweglichkeit beim Sitzen, durch Hitze und durch die zu geringe Aufnahme von Flüssigkeit.
Das belegt eine Studie des britischen Mediziners John H. Scurr in The Lancet. Ziel der Studie war es, die Häufigkeit tiefer Venenthrombosen bei Passagieren nach Langstreckenflügen festzustellen und die Wirksamkeit des Tragens von speziell entwickelten Reisestrümpfen zu untersuchen.
Dafür wurden 200 Freiwillige getestet, von denen 100 den Reisekniestrumpf mediven travel erhielten, die andere Hälfte flog ohne Strumpf. Das Resultat: Keiner der Strumpfträger erlitt eine tiefe Venenthrombose, zehn Prozent der Teilnehmer ohne Reisestrumpf entwickelten hingegen nach dem Flug eine tiefe Venenthrombose im Unterschenkel.

***
Cola killt Frauenknochen -
das Getränk weicht die Knochen auf. Für Männer gilt dieses Risiko nicht. Das ergab eine Studie der Tufts-Universität in Boston. Frauen, die täglich mehr als dreimal zu Cola greifen, wiesen eine um 2,3 bis 5,1 Prozent niedrigere Knochendichte auf, als Frauen, die nicht jeden Tag colahaltige Getränke konsumieren.
Bei Männern wurde dieser Zusammenhang jedoch nicht gefunden. Als gefährlichen "Knochenräuber" wird die Phosphorsäure verdächtigt. Diese kann das für die Knochenfestigkeit dringend benötigte Kalzium binden.
Dass Männer nicht betroffen sind liegt möglicherweise daran, dass sie mehr Alkohol trinken. Alkohol kann unter bestimmten Umständen einen schützenden Effekt auf die Knochen ausüben.

***
Bilanz der WHO -
die Deutschen haben weniger psychische Krankheiten als Menschen in vielen anderen Ländern. 9,1 Prozent der Bundesbürger hatten laut einer internationalen Studie innerhalb eines Jahres ein psychisches Leiden.
In Frankreich waren es 18,4 und in der Ukraine 20,4 Prozent. Spitzenreiter sind die USA mit einem Anteil von 26,3 Prozent ihrer Bevölkerung. In Deutschland wurden 3.555 Bürger nach befragt.

***
Krebs erregende Substanzen in Kondomen -
die meisten der handelsüblichen Kondome erhalten nach einer Studie des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Stuttgart Krebs erregende Substanzen.
Nur 3 der 32 getesteten Verhütungsmittel waren frei von Nitrosaminen gewesen. Bei der Studie waren die Kondome eine Stunde lang in Kontakt mit einer künstlichen Schweißlösung gebracht worden. Geprüft wurde, welche Substanzen in die Flüssigkeit übergingen.
Die höchste nachgewiesene Menge habe bei 660 Mikrogramm je Kilogramm Gummi gelegen. Das sei das 66fache der maximal zugelassenen Werts für Baby-Schnuller. Es gebe keinen Schwellenwert, unter dem die Krebs erregende Wirkung nicht eintreten könne. Die Krebs erregenden Substanzen geraten über die Schleimhaut in den Körper.

***
Embryonale und adulte Stammzellen -
mit Stammzellen hoffen Mediziner, in Zukunft schwere Krankheiten heilen und die Funktion verschlissener Organe wieder herstellen zu können. Jeder Organismus enthält solche Zellen mit unterschiedlichem Entwicklungspotenzial. Diese Zellen könnten sich im Gegensatz zu anderen aus dem Körper gewonnenen Stammzellen in verschiedene Gewebe entwickeln.

***
Epilepsie weltweit -
rund 0,8 Prozent der gesamten Weltbevölkerung leiden an Epilepsie. Allein sechs Prozent aller Schlaganfallpatienten, meist ältere Menschen, bekommen später krampfartige Anfälle. Von den akut Erkrankten können heute rund 65 Prozent durch Medikamente Anfallfrei gehalten werden. Rund 30 Prozent der Patienten seien allerdings resistent gegen die heutigen Medikamente. Ein Teil von ihnen könne inzwischen jedoch operativ behandelt werden, sagte der Neurologe Christoph Baumgartner.

***
Magenkrebs wird seltener -
heutige Kleinkinder werden nach Ansicht Ulmer Forscher als Erwachsene sehr viel seltener an Magenkrebs erkranken als ältere Menschen heute. Das ist ein Ergebnis der Ulmer Säuglingsstudie, die seit dreieinhalb Jahren rund 1.060 Kinder und Mütter begleitet. Nach dem 2. Lebensjahr waren nur 2,4 Prozent der Kinder infiziert. Das für Magenkrebs, aber auch Magengeschwüre und Magenschleimhaut-Erkrankungen verantwortliche Bakterium Helicobacter pylori ist auf dem Rückzug.

***
Lang leben die Siebenschläfer -
mit sieben Stunden Schlaf lebt sich´s am längsten.
Wer die Woche über im Schnitt acht Stunden und länger schlummert, hat eine deutlich geringere Lebenserwartung. Auch wer sich täglich nur vier Stunden Schlaf gönnt, reduziert seine voraussichtliche Lebensspanne. Das haben japanische Forscher in einer Studie mit über 100.000 Personen errechnet.
Männer schlafen im Mittel eine halbe Stunde länger als Frauen und Ältere im Gegensatz zur landläufigen Meinung länger als junge Menschen.

***
Bewegungsnot in Deutschland -
Kinder bewegen sich heute bis zu 50 Prozent weniger. Das geht aus einer Langzeitstudie des Dortmunder Institutes für Kinderernährung hervor. Gleichzeitig stehen seit einigen Jahren vermehrt Fast Food und süße Getränke auf dem Speiseplan von Kindern und Jugendlichen.
Insgesamt essen die Kinder von der Menge her immer weniger.
Jährlich werden rund 40 Säuglinge aus der Region Dortmund in die Studie aufgenommen. Ihre Ernährungsgewohnheiten würden dann bis zur Volljährigkeit beobachtet. Seit Beginn des Projektes haben mehr als 1.100 Kinder teilgenommen. Die Studie wird vom NRW-Wissenschaftsministerium mit jährlich rund einer Million Euro gefördert.

***
Gefahr für Schwangere -

Bluthochdruck kann das Leben von Mutter und Kind gefährden. Zu den häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft zählen unterschiedliche Formen von Bluthochdruck.
In Deutschland leiden fünf bis sieben Prozent aller Schwangeren daran. Insbesondere die sogenannte Präeklampsie, ein plötzlich auftretender Bluthochdruck begleitet von Wasseransammlungen und Eiweißausscheidung im Urin, kann einen bedrohlichen, bei der Eklampsie auch einen lebensgefährlichen Verlauf nehmen. Etwa zwei bis drei Prozent aller Schwangeren erkranken daran.
 

***
• Zurück • Weiter •


*** -w------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zum Einkaufsbummel in den Bio 24 - Shop:
Bio24 * Der Shop für ökologisch einwandfreie Bio - Produkte - Bio 24 aus der Lausitz

Bio 24® * Gesund und preiswert - aus der Lausitz


Verbindlicher Hinweis:
FAKTuell ®  - © 1982 / 2004 by CWL&MB  * Alle Rechte vorbehalten. All Rights reserved. Einfaches Leserecht erteilt.
Nachdruck, Übernahme und Framing, nur mit ausdrücklicher Genehmigung! Verstöße werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.. Vertragsvereinbarung & Konditionen für Ihren Einsatz von Werbeframes und Contentnutzung.
Lese-Tipp: 
Wir haben das Fettsein dicke!
Erfahrungsberichte und
LC-Rezepte für den Alltag.

Die Wahrheit über Atkins, LC und ketogene Ernährung

Lese-Tipp:
Wie ich zu den Kühen kam
Die Lebensgeschichte des Chefbankers der Deutschen Bank in Argentinien.
Amüsant, humorvoll und sehr informativ. Der Weg des Bank-Chefs zum Bauern in der Pampa. Weit mehr, als nur ein Blick auf Argentiniens Rinderzucht.

Wie ich zu den Kühen kam * Vom Chef der Deutschen Bank - zum Pampa Bauern

Powered by FAKTuell ® * Wir machen´s einfach...

©2003  FAKTuell® & GOpress