
FAKTuell Bio-News * Mai / Juni 2004 *
Essen & Trinken
Rubrikbetreuung: Anne Schlesinger -AS-
Info:
Diese Rubrik wird zum 1.11.2004 eingestellt.
Begründung: Unsere Leser haben entschieden, dass diese Rubrik
künftig in den
News und der
Rubrik Hintergrund integriert werden soll.
Die Redaktion
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Forum Neue Medizin -
auf unsere
Berichterstattung über den Deutschen Arzt
Dr. Ryke Geert Hamer und die von ihm entdeckte und entwickelte
Neue Medizin haben uns mehrere Tausend Leserbriefe erreicht.
Um den Informationsbedarf zu stillen, haben wir ein Forum zum
Thema eröffnet. Die Teilnahme ist kostenlos.
Lese-Tipp:
Buch & Forum
FAKTuell-Artikel dazu:
Themenseite - Neue Medizin
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Flaute in der Fleischwarenindustrie -
die Hersteller von Wurst und Schinken, mit einem Umsatz von 12 Mrd
Euro einer der führenden Bereiche der deutschen Ernährungsindustrie,
leiden besonders unter den seit Jahresbeginn empfindlich gestiegenen
Rohstoffkosten. So ist die Notierung für halbe Schweine im ersten
Halbjahr von 1,16 Euro/kg auf 1,50 Euro/kg gestiegen.
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Würchwitzer Käsemilben zurück -
mehr als ein Jahr nachdem ein Miniaturbehälter mit 10 000 Käsemilben
an Bord des bemannten Raumschiffes Sojus TMA2 zur Internationalen
Raumstation ISS gestartet war, wird der Käse aus dem kleinen Dorf
bei Zeitz an diesem Wochenende dem Heimatmuseum übergeben.
Während des Aufenthaltes in der Schwerelosigkeit wurde Milben und
Käse einigen Experimenten unterzogen, gefilmt und fotografiert.
Würchwitzer Milbenkäse ist ein Unikat und wird seit 500 Jahren in
dem Ort nahe Zeitz produziert. Er ähnelt im Geschmack dem Harzer
Käse, nur ist er intensiver. Er reift in einer Kiste mit Millionen
Milben, die Quarkröllchen in monatelanger Arbeit in eine Spezialität
verwandeln.
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Nachweis in
der Milch -
laut Greenpeace haben Forscher erstmals gentechnische Rückstände von
Pflanzen in Milch nachgewiesen. Wissenschaftler des
Forschungszentrums für Milch und Lebensmittel in Weihenstephan
(Müller-Milch) hätten die Erbsubstanz von Gen-Soja und Gen-Mais in
der Milch einer Kuh gefunden, die diese Pflanzen als Futter erhalten
hat. Bisher wurde angenommen, dass die Gene nicht in die Milch
gelangen können.
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Speiseeis-Prüfung in Oldenburg -
beim internationalen Qualitätswettbewerb der Deutschen
Landwirtschafts-Gesellschaft haben sowohl Standardsorten wie
Vanille, Schokolade und Nuss als auch die Fruchteise gut
abgeschnitten. 171 Produkte wurden getestet, davon 19 Prozent aus
dem Ausland. Zu den beliebtesten Eissorten der Deutschen gehören
laut DLG unverändert Vanille, Schokolade und Erdbeere. Im
Jahrhundertsommer 2003 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch an Eis um 0,6
auf 8,4 Liter.
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Nicht
empfehlenswert -
der Stern hat 19 "Extra vergine"-Olivenöle getetstet. Ergebnis: Nur
noch zwei sind uneingeschränkt empfehlenswert. Acht der 19
getesteten Öle waren indiskutabel, fünf davon wurden nur von
Testlabor noch mit "vergine" bewertet, das andere urteilte "Lamptanöl".
So wird übel riechendes Olivenöl genannt, das nicht mehr zum Verzehr
zugelassen werden darf. Drei Öle wurden sogar von beiden Laboren als
"Lamptanöl" eingestuft. Die beiden am besten bewerteten Öle waren
Bancetto und Cantinelle und gehören mit einem Literpreis von 3,19
Euro zu den Billigsten im Test.
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Müllermilch
versus Greenpeace -
die Theo Müller GmbH & Co. KG will die Kampagne der
Umweltschutzorganisation gegen Gen-Milch mit einer einstweiligen
Verfügung stoppen. Greenpeace informiert die Öffentlichkeit seit
April 2004 darüber, dass die Milchkühe von Müller mit
genmanipulierten Pflanzen gefüttert werden. Die mündliche
Verhandlung wird am 9. Juni im Landgericht Köln stattfinden.
Die Müller GmbH, zu deren Marken auch Weihenstephan und Sachsenmilch
gehören, bestreitet in ihrer Klageschrift nicht, dass die Milchkühe
genmanipulierte Futtermittel bekommen.
Müllermilch will jedoch gerichtlich alle bisherigen
Verbraucherinformationen zum Thema durch Greenpeace verhindern. So
soll unter anderem die Greenpeace Internet-Seite
www.muell-milch.de und eine Mitmachaktion verboten werden,
welche die Müller-Werbung mit Dieter Bohlen, den Becher-Girls und
dem Kleinen Hunger persifliert.
Zudem sollen das Kennzeichnen von Müller-Produkten in Supermärkten
mit Warnhinweisen wie "Gen-Milch: Hände weg!" und andere Äußerungen
zur Verfütterung von Gen-Pflanzen für Müller-Produkte untersagt
werden. In seinem Antrag auf eine einstweilige Verfügung behauptet
die Müller GmbH, eine gentechnikfreie Fütterung der Milchkühe sei
nicht möglich.
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Fingerabdruck
für Spargel -
mit einer so genannten Isotopen-Analyse lässt sich etwa nachweisen,
ob Spargel von der Saar tatsächlich im Saarland gewachsen ist.
Das Saarland sei mit Spargel am Test-Verfahren der Isotopen-Analyse
für Gemüsesorten beteiligt.
Über den Vergleich der chemischen Elemente entstehe eine Art
Gemüse-Fingerabdruck mit unverwechselbarem Herkunftsnachweis. Die
Bio-Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff
und Schwefel sind in den Böden regional unterschiedlich beschaffen.
Dementsprechend sei dieses Isotopen-Muster auch im Gemüse der
jeweiligen Region enthalten.
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Verzögerte
Ernte bei Freiland-Erdbeeren -
durch die kühle Witterung verzögert sich in Deutschland die Ernte
von Freiland-Erdbeeren noch um einige Tage. Allerdings gebe es durch
den großen Anbau von Folien geschützter Frühernte ein reichliches
Angebot an heimischer Ware, hieß es von Zentralen Markt- und
Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn. Das Angebot liege regional oft
sogar über der Nachfrage.
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Immer mehr
Rotwein -
die deutschen Winzer bauen immer mehr rote Trauben an. Im Jahr 2003
waren bereits 34 Prozent der gesamten Rebfläche mit Rotweinsorten
bestockt. Im Jahr zuvor hatte der Anteil bei 31 Prozent gelegen.
Die wichtigsten Rebsorten im klassischen Weißweinland Deutschland
blieben zwar Riesling und Müller-Thurgau, die roten Sorten
Spätburgunder und Dornfelder legten aber deutlich zu und liegen
bereits auf Platz 3 und 4.
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Ukrainer
brauen bestes Weizenbier -
beim Wettbewerb der internationalen Brauindustrie um die besten
Biere in London eroberte die ukrainische Brauerei Radomyschl die
Goldmedaille in der Kategorie Weizenbiere.
Die Kelheimer Privatbrauerei G. Schneider landete in der Londoner
Guildhall mit ihrem Schneider Weisse Original auf dem zweiten Platz.
Bronze ging an die russische Brauerei Baltika in St. Petersburg. 822
Biere aus 48 Ländern beteiligten sich am Wettbewerb um die Brewing
Industry International Awards. Sie werden seit 1886 in England
verliehen. Die drei Preisträger mussten sich in ihrer Kategorie
gegen 56 Wettbewerber durchsetzen.
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Konditoren
und der König der Kuchen -
bis ein Baumkuchen fertig ist dauert es 20 Minuten. Dazu werden
Fett, Eiweiß, Mehl und Weizenpuder verrührt, Zucker und diverse
Gewürze kommen hinzu. Schicht für Schicht wird die gelbe, schaumige
Masse an einer rotierenden Walze mit einer Kelle aufgetragen. 350
Grad sorgen dafür, dass jede Schicht rasch eintrocknet.
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Verbot in Deutschland -
Strohwein darf nicht hergestellt werden. Das
hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden.
Die Richter untersagten einem Mosel-Winzer, die Trauben zunächst auf
frischem Stroh zu trocknen und daraus dann Wein herzustellen. Durch
den Entzug von Wasser sollen - wie bei Eiswein oder
Trockenbeerenauslesen - Inhaltsstoffe konzentriert und eine bessere
Qualität des künftigen edelsüßen Weins erreicht werden. Laut dem
Urteil verstößt Strohwein gegen die
Weinmarktordnung (AZ: 2 K 2308/03.TR).
Strohwein darf in anderen
europäischen Ländern auf Grund nationaler Anpassungen der
EU-Weinmarktordnung hergestellt werden. Im deutschen Weinrecht gibt
es jedoch keine entsprechende Änderung.
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Rückgang in Frankreich -
erstmals seit 20 Jahren wurde weniger Gänse- und Entenleber
produziert. Die Produzenten wollten mit dieser Drosselung um vier
Prozent auf 16.500 Tonnen gegenüber dem Vorjahr hohe Lagerbestände
abbauen, um die Preise zu stützen.
Der Kilopreis der feinen
Vorspeise, die immer wieder von Tierschützern angeprangert wird, sei
im vergangenen Jahr leicht auf 19 Euro gesunken. Während Anfang der
80er Jahre pro Person etwa 80 Gramm der fetten Köstlichkeit
konsumiert wurde, waren es im vergangenen Jahr etwa 280 Gramm. Rund
97 Prozent der Stopfleberproduktion stammt von Enten, die im
Gegensatz zu Gänsen das ganze Jahr über Junge bekommen.
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Sachsen genießen, tierisch gut -
13.5.2004
unter diesem Titel geht am
Wochenende die Verbrauchermesse in Reichenbach im Vogtland über die
Bühne. Diesmal dreht sich alles ums Thema Fleisch. Auf der Messe
wird über Tierhaltung, Fleischverarbeitung sowie über
staatlichen Kontrollen in Sachsen aufgeklärt. Mehr als 15
Verkaufsstände offerieren Fleisch- und Wurstprodukte von Schwein,
Rind, Geflügel bis hin zum Wild.
Erstmals wird die Palette durch
Fisch, Milch, Eier und Honig ergänzt. In der gläsernen Fleischerei,
beim Fischfiletieren oder im Kochstudio kann man Profis über die
Schulter schauen. Grillspezialitäten,
Gerichte aus dem Kochstudio und Shakes aus der Milchbar sorgen für
das leibliche Wohl.
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Ältester trinkbarer Wein der Welt -
er lagert im Würzburger Bürgerspital. Er steht hinter Panzerglas in
einem Mauereinlass und stammt aus dem Jahr 1540.
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Weniger Nachfrage -
der Gesamtumsatz bei Tiefkühlkost ist auf 8,9
Mrd. Euro gesunken. Schuld ist der Preisdruck des Handels. Der
Gesamtverbrauch von Tiefkühlkost stieg zugleich leicht auf rund 2,8
Millionen Tonnen. Bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 34,6 Kilogramm
sind besonders Pizzen sowie Gemüse und Backwaren beliebt gewesen.
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Spargel aus der Altmark -
bei der Hochzeit des dänischen Kronprinzen
Frederik mit der Australierin Mary Donaldson kommt an diesem Freitag
Altmark-Spargel auf den Tisch. Der Königshof in Kopenhagen orderte
beim Spargelhof Heinl bei Stendal 500 Kilogramm des Edelgemüses. Die
handverlesenen Stangen haben eine Stärke von 18 bis 20 Millimetern
und zeichnen sich vor allem durch gleichmäßiges Wachstum und ein
besonderes Aroma aus.
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Neuer Korken geplant -
auf der weltgrößten Weintechnologie-Messe Intervitis wird derzeit der Glas-Korken präsentiert.
Erfinder des Glas-Korkens ist der Hersteller von Verschluss-Systemen
für die Getränkeindustrie, Alcoa, im rheinland-pfälzischen Worms. Vino-Lok nennt Alcoa den Glas-Korken, der die
Flasche 100-prozentig verschließt und damit das Risiko des
gefürchteten Kork-Geschmacks absolut ausschließt.
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Start in Dresden -
in der Feldschlößchen-Brauerei ist eine neuen
Bierabfüllanlage in Betrieb genommen worden. In der PET-Anlage
werden zunächst die 0,5 Liter Plasteflaschen hergestellt, in die
dann anschließend der Gerstensaft kommt. Im Vergleich zur
traditionellen Glasflasche sind die Behältnisse aus PET leichter und
wieder verschließbar. Die Feldschößchen Brauerei gehört zur
Carlsberg-Gruppe.
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Keine Muscheln ohne Impfung -
jede fünfte Muschel aus dem Mittelmeer ist mit Hepatitis A
verseucht. Das hat das Münchner Tropeninstitut herausgefunden.
Proben von Schalentieren im süditalienischen Mittelmeer hätten auch
ergeben, dass sogar zwei Mal so viele oder rund 40 Prozent der
Muscheln geringe Spuren von Hepatitis-Viren aufwiesen.
Jedes fünfte Tier gelte als hochinfektiös. Die Münchner
Tropenmediziner haben eine Studie der nationalen Gesundheitsbehörde
Rom selbst überprüft.
Wer gerne Muscheln oder Schalentiere isst, sollte geimpft sein.
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Billigwein beliebt -
jede zweite Flasche Wein wird beim Discounter gekauft. Rund acht
Millionen Hektoliter Wein gehen pro Jahr über die Tresen der
Supermärkte. Pro Kopf werden im Jahr 22 Liter getrunken. Dabei geht
der Trend zum Roten wieder etwas zurück, der Weißwein wird wieder
beliebter.
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Alcopops werden teurer -
der Bundestag hat ein Gesetz zur Einführung einer Sonderabgabe auf
solche Getränke beschlossen. Damit soll ein Signal gegen den
steigenden Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen gesetzt
werden.
Das Parlament beschloss zudem ein Verbot für eine kostenlose Abgabe
von Zigaretten. Auch Kleinpackungen mit weniger als 17 Zigaretten
dürfen künftig nicht mehr in den Handel kommen.
Alcopops sind vor Bier, Wein und Sekt die beliebtesten alkoholischen
Getränke bei den 14- bis 17-Jährigen. Die Preise für 0,275
Liter-Flaschen steigen ab 1. Juli um 84 Cent. Künftig muss auf den
Verpackungen stehen, dass ein Verkauf an Jugendliche unter 18 Jahren
verboten ist. Die Spirituosen-Industrie will gegen die Sondersteuer
vor Gericht ziehen.
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Bilanz der DLG -
Apfelsaft bleibt der beliebteste Saft in Deutschland. Beim DLG-Test
für Fruchtgetränke wurden rund 400 Säfte, Nektare, Schorlen,
Gemüsesäfte und erstmals auch Eistee geprüft. Darunter waren rund
130 Apfelsäfte.
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Spargelpreise gesunken -
das Kilo kostet jetzt 6,63 Euro. Ursache dafür sei ein
vergleichsweise großes Angebot Dank der guten Witterung.
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Export-Rekord in Österreich -
die Winzer haben im vergangenen Jahr mehr Wein als je zuvor ins
Ausland exportiert. Mit deutlichem Abstand lagen dabei die deutschen
Weinliebhaber an erster Stelle der Kundenländer.
Insgesamt exportierten die Winzer mit knapp 81 Millionen Litern Wein
neun Prozent mehr als 2002 davor. Österreichische Qualitätsweine
fanden insbesondere in den USA und der Schweiz Anklang.
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Gewürzkräuter einfrieren -
damit legt man sich einen Vorrat für den Winter an. Die gewaschenen
und zerkleinerten Blätter werden dazu mit etwas Wasser in die Mulden
eines Eiswürfelbehälters gegeben. In der kalten Jahreszeit taut man
sie entweder auf oder gibt den ganzen Würfel in die Suppe oder Soße.
Eine andere Möglichkeit ist, Obstessig oder einfaches Speiseöl damit
zu verfeinern. Die Flüssigkeit muss die Kräuter bedecken, damit sie
nicht schimmeln oder faulen.
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Weinbörse auf Rekordniveau -
deutsche Spitzenweine sind gefragt wie nie zuvor. Auch in den
Wein-Anbauländern Italien, Spanien und Frankreich finden deutsche
Spitzenweine wachsenden Absatz, dort vor allem die trockenen Sorten,
in den USA die Edelsüßen.
Der vielfach noch reifende 2003er Jahrgang, dessen Rotweinsorten bei
der Börse nur als Fassproben verkostet wurden, zeichnet sich nach
Winzerangaben auf Grund der hohen Sonneneinstrahlung und langen
Reifezeit durch einen hohen Alkoholgehalt, eine besondere Fruchtnote
und Mineralik aus.
Im vergangenen Jahr haben die Prädikatsweingüter nach VDP-Angaben
insgesamt 38 Millionen Flaschen Wein abgesetzt. Der Umsatz lag bei
rund 200 Millionen Euro.
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18 Jahre nach Tschernobyl -
Wildschweine in Nordrhein-Westfalen sind auch 18 Jahre nach der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch radioaktiv belastet. Auch in
wild wachsenden Pilzen sei nach wie vor eine erhöhte Radioaktivität
feststellbar, so das Landesumweltministerium.
Bei einem Wildschwein im Gebiet der ostwestfälischen Senne war im
vergangenen Jahr sogar ein Wert von 1442 Becquerel pro Kilogramm
festgestellt worden. Der von der EU festgelegte Höchstwert liegt bei
600 Becquerel pro Kilogramm. Insgesamt waren elf Wildschweine in
diesem Gebiet nicht zum Verzehr freigegeben worden.
Bei Waldpilzen werden in Nordrhein-Westfalen noch immer Werte bis zu
500 Becquerel pro Kilogramm festgestellt. Bei dem bislang schwersten
Unglück in der zivilen Nutzung der Atomenergie war am 26. April 1986
der vierte Reaktorblock im
Kernkraftwerk Tschernobyl nördlich von Kiew explodiert.
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